Tips und Tricks - Glossar

Subtile Gestaltungelemente wie Schriften, Form und Farbe, Marketingstrategien, Texformulierungen, vermeidbare Fehler bei der Darstellung Ihres Produkts / Ihrer Dienstleistung - alles worauf es ankommt in Werbung und Medienproduktion - behandle ich hier in Form eines Glossars.

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Additive Farbmischung: Die drei Grundfarben Rot, Grün, Blau, des Lichtfarbraumes RGB addieren sich bei gleichen Farbanteilen zu Weiß. Der RGB-Farbraum findet seine Anwendung auf Bildschirmen und in der Produktion von Internetseiten. Die Farbe wird dort in 255 Tonwertabstufungen je Farbkanal (RGB-Modus) oder in Hexadezimalwerten definiert.

Andruck:
Ein Andruck soll dem Kunden demonstrieren wie das spätere Druckergebnis seiner Drucksache aussieht. Hierfür wird z.B. eine Seite eines Buches oder einer Broschüre bzw. ein ganzer Druckbogen in einer speziellen Andruckpresse gedruckt und der Drucker und Kunde bewerten das Ergebnis um bestimme Mängel in z.B. der Farbgebung zu beseitigen. Dieses Verfahren empfiehlt sich bei teuren oder heiklen Druckaufträgen weil es sehr präzise das spätere Druckergebnis wiedergibt aber relativ teuer ist.

Ein günstigeres Prüfverfahren ist der Farbproof, der das spätere Druckergebnis zu 80-90% erreicht. In der Regel kommt hier ein Farblaser-Drucker zum Einsatz der über ein Software-Rip das Druckergebnis simuliert.
Desweiteren gibt es patentierte Proof-Verfahren, die mit den belichteten Offsetfilmen die Farbauszüge für den Mehrfarbendruck kenntlich machen.

Anschnitt: Der Anschnitt ist eine räumliche Zugabe zum üblichen Papierformat in der Druckproduktion um 1-3 mm. In diese Randzone müssen Farblächen, Bilder, Linien hineinragen, die blitzerfrei von der Schneidemaschine angeschnitten werden sollen. In diesem Zusammenhang spricht man von Planobogen, beschnittenem Format, Endformat oder Nettoformat.

Arbeitsvorbereitung (auch AV): In der AV werden technische Details für den Setzer/Mediengestalter/Grafiker in Form einer Satz- oder Layoutanweisung wie Schriftgröße, Schriftart, Linienstärke, Farbe, Papier-Format, horizontale und vertikale Vermaßung angegeben.

Auflösung: Die Auflösung wird in der Medienproduktion mit der Einheit dpi (Dots per Inch) angegeben. Für alle Medien im Internet (Bilder, Animationen, Videos) ist eine Auflösung von 72 dpi vorgeschrieben. Diese Auflösung gewährleistet ein einwandfreies Betrachten der Medien am Bildschirm und sorgt für schnelle Ladezeiten.
Für die Printmedien ist generell eine Auflösung von 300 dpi vorgeschrieben. Würde man z.B. ein Printbild nur mit der Internetauflösung 72 dpi abspeichern, so könnte man im Druck den typischen Sägezahneffekt an den Kanten und die einzelnen Pixel im Bild sehen. Das Bild wäre unbrauchbar.

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